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Fundação Calouste Gulbenkian, Lissabon

Symbolbild · Photo by Jutta Elisabeth on Unsplash

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Museen

Fundação Calouste Gulbenkian

Die Fundação Calouste Gulbenkian ist eine portugiesische Stiftung, die das Museu Calouste Gulbenkian, das Centro de Arte Moderna Gulbenkian, die Musikabteilung, die Biblioteca de Arte Gulbenkian und den Jardim Gulbenkian umfasst. Sie fördert Programme für den Zugang zu Gesundheitsversorgung, den Zugang zu Kultur, den Zugang zu Bildung, Klima und Biodiversität, die Förderung der Wissenschaft, Demokratie und Zivilgesellschaft, armenische Gemeinschaften sowie Partnerschaften mit Afrika und vergibt Stipendien, Förderungen und Preise wie den Prémio Gulbenkian para a Humanidade. Sie verfügt über Niederlassungen im Vereinigten Königreich und in Frankreich.

© Overture Maps Foundation contributors (CDLA-Permissive-2.0) · Photo by Jutta Elisabeth on Unsplash

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    Das Museu Calouste Gulbenkian befindet sich in der Avenida de Berna 45A, 1067-001 Lisboa, im Viertel Avenidas Novas. Geöffnet ist es von Mittwoch bis Montag, jeweils von 10:00 bis 18:00 Uhr. Quellen beschreiben es als ruhigen kulturellen Rückzugsort im Herzen Lissabons, abseits der belebten Touristengegenden von Belém und der Baixa. Viele zählen es zu den besten privaten Kunstmuseen Europas. Die Institution liegt auf einem 7,5 Hektar großen Gartencampus und stützt sich auf zwei kulturelle Säulen. Die erste ist die Founder's Collection im Hauptgebäude des Museums. Sie geht auf die Privatsammlung zurück, die Gulbenkian selbst zusammengetragen hat. Zu jedem Zeitpunkt sind rund 1.000 bis 2.000 Stücke ausgestellt. Die Säle ordnen die Werke nicht nach Gattung, sondern nach Chronologie und Geografie, sodass ein Rundgang durch Jahrtausende menschlicher Kreativität führt. Gulbenkians Sammlung wird als eklektisch und sorgfältig kuratiert beschrieben. Die Präsentation ist so angelegt, dass man sie ohne Bruch zwischen den Epochen durchschreiten kann. Die Bestände gliedern sich in mehrere Bereiche. In der ägyptischen, griechisch-römischen und mesopotamischen Kunst finden sich Mumienmasken, antike Münzen, römische Medaillons und antike Glaswaren. Die islamische Kunst umfasst persische Teppiche, Iznik-Keramik und Moscheeampeln aus dem 12. bis 18. Jahrhundert. Die europäische Kunst reicht von der Renaissance bis zu den Impressionisten, mit Werken von Rembrandt, Rubens, Manet, Degas und Renoir. Ein eigener Raum zeigt Schmuck, Glaskunst und Diademe von René Lalique, einem Meister des Jugendstils. Die persischen Teppiche gelten als exquisit, die römischen Medaillons als atemberaubend und der Lalique-Raum als umwerfend. Die zweite Säule ist das Modern Art Centre, kurz CAM, das in einem eigenen Gebäude auf demselben Gelände liegt. Sein Schwerpunkt ist portugiesische Kunst des 20. Jahrhunderts und der Gegenwart, und es soll die größte Sammlung dieser Art besitzen. Darüber hinaus zeigt das Zentrum große internationale Wechselausstellungen sowie wechselnde Installationen aus den Bereichen Klang, Video und Design. Es steht getrennt vom Hauptgebäude des Museums, liegt aber im selben Garten. Beschreibungen des Museums heben seine überschaubaren Dimensionen hervor. Es wird als intim, hervorragend beleuchtet und ruhig bezeichnet. Das unterscheidet es von riesigen Nationalmuseen, in denen sich leicht Museumsmüdigkeit einstellt. Denselben Quellen zufolge lassen sich die 5.000 Jahre Kunst in einem fließenden Rundgang erleben, ohne dass man ermüdet. Kurz gesagt verbindet das Museum einen üppigen Gartencampus mit zwei Sammlungen unter getrennten Dächern: eine mit historischer Bandbreite und eine mit jüngerer portugiesischer Kunst.
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Fotos: gulbenkian.pt · Jean-Christophe BENOIST (CC BY-SA 4.0), via Wikimedia Commons · Lijealso (CC BY 3.0), via Wikimedia Commons · palacioajuda.gov.pt
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