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Paço Episcopal do PortoÖffnet in einem neuen TabRibeira · Sehenswürdigkeiten & WahrzeichenDer Paço Episcopal do Porto, der Bischofspalast von Porto, steht am Terreiro da Sé, 4050-573 Porto, im Viertel Ribeira. Er liegt erhöht nahe der Kathedrale von Porto und gehört zum historischen Zentrum von Porto, das UNESCO-Welterbe ist. Er ist die Residenz der Bischöfe von Porto und wird außerdem für Kulturausstellungen genutzt. Seine Architektur ist ein Beispiel für den Profanbau des Spätbarocks und des Rokokos in der Stadt. Schon im 12. oder 13. Jahrhundert stand hier ein Palast. Davon zeugen romanische Fenster im Inneren des heutigen Gebäudes. 1387 fand in diesem mittelalterlichen Palast die Hochzeit von Johann I. von Portugal und Philippa von Lancaster statt. Im 16. und 17. Jahrhundert wurde er stark erweitert. Eine alte Zeichnung zeigt eine Reihe von Gebäuden mit Türmen, wie sie für portugiesische Herrenhäuser dieser Zeit typisch waren. Der heutige Palast entstand bei einem tiefgreifenden Umbau im 18. Jahrhundert. Vermutlich hat der Italiener Nicolau Nasoni 1734 die Pläne gezeichnet. Die Bauarbeiten begannen 1737 unter dem Architekten Miguel Francisco da Silva und kamen nur langsam voran. Wegen Geldmangels musste der ursprüngliche Entwurf verkleinert werden. Fertig wurden die Arbeiten in den letzten Jahrzehnten des 18. Jahrhunderts unter Bischof Rafael de Mendonça. Sein Wappen findet sich am Hauptportal und an der monumentalen Innentreppe. Bis ins 19. Jahrhundert lebten die Bischöfe im Palast. Bei der Belagerung von Porto 1832 floh der Bischof, und die Truppen Peters IV. nutzten das Gebäude als Stützpunkt gegen Miguel I. Von 1916 bis 1956 war hier die Stadtverwaltung von Porto untergebracht. Der Palast ist rechteckig und hat in der Mitte einen Innenhof. Die Hauptfassade ist weiß gestrichen und hat drei Fensterreihen und ein Portal aus dunklem Granit in der Mitte. Die oberen Fenster haben unterschiedliche Rokoko-Rahmungen, und auf dem Portal sitzt ein Balkon. Innen führt ein langes Vestibül zum Treppenhaus, dem Höhepunkt des Innenraums. Die Treppe wird Nasoni zugeschrieben. Auf einen ersten Treppenlauf folgt eine U-förmige Treppe. Den Raum schmücken klassizistische Wandmalereien und Stuckarbeiten aus der Zeit zwischen dem 18. und 19. Jahrhundert. Eine Glaskuppel, die im 19. Jahrhundert hinzukam, lässt viel Licht herein. Laut einem Besucherbericht wurde das Innere so restauriert, dass der Palast wieder so aussieht wie im späten 18. und frühen 19. Jahrhundert. Der Bericht erwähnt einen Thronsaal mit originalen Möbeln aus dem 18. Jahrhundert und schweren Wandbespannungen aus Seide. Außerdem nennt er Deckenfresken zu den Themen Weisheit, Frieden und Wohlstand der Stadt. Der Eintritt kostet 4 Euro für den Palast oder 7 Euro im Kombiticket mit der Kathedrale. Der Palast ist täglich von 09:00 bis 13:00 Uhr und von 14:00 bis 18:00 Uhr geöffnet.
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Foto- und Datennachweise ▾
Fotos: ourivesariamanuelaalves.pt · DataForSEO · ozepacheco.pt · Krzysztof Golik (CC BY-SA 4.0), via Wikimedia Commons · Daten: © OpenStreetMap contributors · Wikipedia (CC BY-SA 4.0)

